„Das Frühstücksfreie Programm und die Heilkraft des Fastens“ von Edward Hooker Dewey ist ein Gesundheits- und Wellness-Leitfaden, der Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk befasst sich mit revolutionären Ansätzen bezüglich Ernährungsgewohnheiten und Fasten als wesentliche Bestandteile der natürlichen Heilung und befürwortet eine frühstücksfreie Lebensweise. Dewey argumentiert, dass der herkömmliche medizinische Ansatz gegen Krankheiten – der auf regelmäßiger Nahrungsaufnahme und Medikamentenbehandlung beruht – grundlegend fehlerhaft sei und stattdessen die natürlichen Funktionen des Körpers zur Genesung fördern solle. Der Beginn des Buches gibt Einblicke in Deweys berufliche Laufbahn und erzählt von seinen Erfahrungen in Militärkrankenhäusern während des Bürgerkriegs, wo er beobachtete, dass die Behandlung der Patienten mit herkömmlichen medizinischen Methoden keine nennenswerten Verbesserungen brachte. Eine besondere Erkenntnis machte Dewey bei der Behandlung eines besonders schweren Typhusfalles: Der Patient erholte sich ohne Nahrungsaufnahme. Diese Erfahrung veranlasste ihn, die physiologischen Grundlagen von Krankheit und Genesung genauer zu untersuchen und schließlich zu dem Schluss zu kommen, dass das Verzichten auf Nahrung während einer Erkrankung oft bessere Ergebnisse erzielt als Zwangsernährung und Medikamente. Diese Überzeugungen bildeten die Grundlage für seine Befürwortung des frühstücksfreien Programms – wobei sowohl die praktischen Vorteile als auch die Bedeutung einer natürlichen Selbstheilung des Körpers betont wurden.