„Aggravating Ladies“ – eine Liste von Werken, die unter dem Pseudonym „a Lady“ veröffentlicht wurden, sowie vorläufige Anregungen zur bibliografischen Beschreibung von Büchern – ist ein bibliografisches Nachschlagewerk aus der späten 19. Jahrhundert. Das Buch befasst sich mit den Herausforderungen bei der Zuordnung und Katalogisierung von anonym oder pseudonym veröffentlichten Werken – insbesondere solcher, die von Frauen unter dem allgemeinen Pseudonym „a Lady“ verfasst wurden. Neben dieser umfangreichen Liste bietet Olphar Hamst aufschlussreiche Hinweise zur Festlegung von Standards für bibliografische Beschreibungen und betont dabei die Bedeutung der Genauigkeit bei der Katalogisierung literarischer Werke. Der Einleitungsteil enthält ein ausführliches Vorwort, in dem der Autor seine Motivation für die Erstellung dieser Liste erläutert und das beharrliche Anonymitätsverhalten weiblicher Schriftstellerinnen kritisiert, die unter dem Pseudonym „a Lady“ publizierten. Daran schließen sich gründliche Einführungen zur Katalogisierung an, die die Notwendigkeit systematischer und genauer Regeln für die Beschreibung von Büchern betonen sowie Unterschiede zwischen anonymen, pseudonymen, autonomen und polyonymen Werken erörtern. Die einleitenden Kapitel dienen sowohl als Kritik an bestimmten Praktiken als auch als methodischer Leitfaden; sie behandeln Themen wie die Bedeutung von Titeln, Autorennamen, Veröffentlichungsdaten und physischen Formaten in der Bibliografie und gehen zudem auf allgemeine Schwierigkeiten bei der Nachverfolgung sowie korrekten Zuordnung literarischer Werke ein, insbesondere wenn die Autoren diffuse oder verdeckte Identitäten wählen. Schließlich führt das Buch direkt zu seinem Hauptbestandteil: einer sorgfältig annotierten und umfangreichen Liste solcher anonymen oder pseudonymen Veröffentlichungen.