„Wenn man nicht weiß, wohin man sich wenden soll“ von Steven J. Bartlett ist ein Selbsthilfebuch, das Ende des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk dient als Leitfaden für die Selbstdiagnose Personen, die Beratung oder Therapie suchen, und befasst sich mit den zahlreichen psychologischen Herausforderungen, denen viele Menschen in der heutigen Gesellschaft gegenüberstehen. Es zielt in erster Linie darauf ab, Leser dabei zu unterstützen, das komplexe Feld der psychischen Gesundheitsversorgung zu verstehen und ihre spezifischen Bedürfnisse sowie die für sie am besten geeigneten therapeutischen Ansätze zu identifizieren. Zu Beginn des Buches erzählt der Autor eine anschauliche Geschichte über einen Mann namens Frank, der trotz eines scheinbar erfolgreichen Lebens mit schwerer Depression kämpft. Durch Franks Suche nach Hilfe – bei der mehrere Therapeuten sowie Selbstreflexionen eine Rolle spielen – legt Bartlett den Grundstein für die Diskussion um allgemeine Themen der psychischen Gesundheit, das mit dem Suchen nach Hilfe verbundene Stigma sowie die Bedeutung einer individuellen Behandlung. Der einleitende Teil betont insbesondere die Verwirrung bezüglich der verschiedenen Therapieoptionen und die Notwendigkeit, dass Menschen selbst die Verantwortung für ihre psychische Gesundheit übernehmen und fundierte Entscheidungen hinsichtlich der benötigten Unterstützung treffen.