„Die Psychologie der Arithmetik“ von Edward L. Thorndike ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Dieses Werk untersucht die psychologischen Prinzipien, auf denen das Unterrichten und Verständnis der Arithmetik in der Grundschule beruht, mit dem Ziel, pädagogische Praktiken durch psychologische Erkenntnisse zu verbessern. Der Text konzentriert sich offenbar darauf, die arithmetischen Fähigkeiten sowie das logische Denken von Schülern effektiv zu messen und zu fördern – unter Verwendung eines strukturierten Ansatzes, der auf empirischer Forschung basiert. Am Anfang des Buches werden zentrale Konzepte der Erziehungswissenschaft vorgestellt, insbesondere solche, die mit dem Unterrichten der Arithmetik in Verbindung stehen; dabei wird die Notwendigkeit einer tieferen Verständnis der Lernprozesse hervorgehoben. Thorndike skizziert den bedeutenden Fortschritt der Psychologie auf dem Gebiet des Lernens und der Gewohnheitsbildung, betont die Bedeutung der Verknüpfung verschiedener arithmetischer Konzepte miteinander sowie die Wirkung der Übung bei der Entwicklung dieser Fähigkeiten. Er zeigt außerdem auf, wie eine klarere Definition der Funktionen des Arithmetikunterrichts zu verbesserten Lehrmethoden führen kann – insbesondere in Bezug auf Fragen wie die Bedeutung von Zahlen, das Lösen von Problemen sowie die entscheidende Rolle der Sprache beim mathematischen Verständnis.