„Die hindu-yogische Atmenswissenschaft“ von William Walker Atkinson ist ein umfassender Leitfaden zu den Prinzipien der Atemkontrolle und deren Auswirkungen auf die körperliche, geistige und spirituelle Entwicklung. Das Werk wurde Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst und geht der uralten Praxis des Yoga nach, wobei insbesondere die Kunst und Philosophie des Atmens im Mittelpunkt stehen. Es beschreibt Übungen und Theorien, die den Atem mit Vitalität, Gesundheit und innerer Ruhe in Verbindung bringen. Der Beginn des Buches macht die Leser auf Missverständnisse auf, die westliche Menschen gegenüber Yogis und ihren Lehren haben könnten, und betont die vielschichtige und komplexe Tradition des Yoga, die weit über oberflächliche Beschreibungen hinausgeht. Atkinson erläutert zunächst die Bedeutung des Atems für das Leben und betont, dass eine richtige Atmung entscheidend ist, um Gesundheit und Energie zu erhalten. Anschließend führt er in die „Wissenschaft des Atmens“ ein und stellt sie als Brücke zwischen östlicher und westlicher Philosophie dar. Mit dieser Einleitung soll geklärt werden, was Yoga wirklich bedeutet, und Leser dazu angeregt werden, diese uralten Techniken für ihr Wohlbefinden zu nutzen – wobei die Tiefe und Praktikabilität des yogischen Wissens dabei besonders hervorgehoben wird.