„Der Dicke und der Dünne“ von Émile Zola ist ein Roman, der 1873 veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt in den Les Halles, dem riesigen zentralen Markt des Paris des 19. Jahrhunderts. Der Roman erzählt die Geschichte von Florent, einem geflohenen politischen Gefangenen, der Zuflucht bei der Familie seines Halbbruders sucht. Diese besorgen ihm eine Arbeit als Fischinspektor, doch seine Beteiligung an einer sozialistischen Verschwörung bedroht seine Freiheit. Zolas lebendige Beschreibungen fangen die Atmosphäre der Markthallen sowie das Leben der Arbeiterklasse ein – darunter auch der berühmte Abschnitt „Die Käsesymphonie“ mit seinen einfallsreichen orchestralen Metaphern.
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