„Bläck och saltvatten“ von Albert Engström ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Das Buch dreht sich um verschiedene Charaktere und Erzählungen, die das Leben auf dem schwedischen Archipel porträtieren – oft mit einem Hauch Humor und sozialer Kommentare. Es bietet eine lebendige Darstellung von Seefahrtenabenteuern, lokalen Bräuchen sowie den farbenfrohen Persönlichkeiten der Menschen, die in diesen Küstengebieten leben. Der Beginn des Werkes stellt den Leser Gubben Veman vor: einen abgegriffenen alten Mann, der auf seinem Heuwagen darauf wartet, einen verschwundenen Jungen wiederzufinden. Während ein kalter Novemberwind weht, kämpft Veman mit seinen Frustrationen – was schließlich zu einem komischen Konflikt mit einem Polizisten führt, der unerwartet ins Wasser fällt. Im weiteren Verlauf der Erzählung zeigt sich, wie Veman ein verworrenes Netz aus Absichten und vernachlässigten Pflichten vor sich hat; er abwägt schelmisch seine möglichen Streiche gegenüber den kalten Realitäten seines Lebens – was den Ton des Humors sowie die Tiefe der Charaktere prägt, die Engström in dieser Sammlung geschaffen hat.