The three wise men von Ernest Haycox. Es ist eine Kurzgeschichte aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie spielt in einer dahinsiechenden Wüsten-Eisenbahnstadt und folgt drei alternden örtlichen Amtsträgern – dem Marshal, dem Bürgermeister und dem Richter –, deren Hinterzimmer-Pokerspiel eine Frage kleinstädtischer Gerechtigkeit und Barmherzigkeit rahmt. Das wahrscheinliche Thema ist, ob eine Gemeinde eine notleidende Frau mit belasteter Vergangenheit vor einem räuberischen Opportunisten schützen wird. In der Geschichte treffen sich die drei Amtsträger über einer alten Bar zum Kartenspiel und tratschen über Peg Nell, eine ehemalige Prostituierte, die nach der Arbeit in einem griechischen Restaurant ein rechtschaffenes Leben zu führen versucht hatte. Als Peg ihre Stelle verliert, kommen Gerüchte auf, sie werde zur Unzucht zurückkehren, und die Männer zitieren Sol Kirschberg, einen glatten Kuriositätenhändler, der durchblicken lässt, er plane, sie auszunutzen, sobald ihr das Geld ausgeht. Die Amtsträger rupfen Sol stillschweigend am Pokertisch, warnen ihn unter Androhung von Haft, sich von Peg fernzuhalten, und der Bürgermeister weist Sols Verluste als „Spende“ zu ihrer Unterstützung aus. Die Erzählung endet mit dem Schluss ihrer Sitzung für den Tag und zeigt ihren rauen, aber echten Entschluss, Peg zu schützen und in ihrer sterbenden Stadt ein Maß an Anstand zu wahren.