„Wie wir denken“ von John Dewey ist ein pädagogisches Werk, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. In diesem Buch wird die Bedeutung der Entwicklung eines reflektierenden Denkens untersucht und es werden Methoden aufgezeigt, wie Denkprozesse in pädagogischen Kontexten effektiv trainiert werden können. Dewey betont insbesondere die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung und Bildung und argumentiert, dass die Förderung einer wissenschaftlichen Einstellung bei Schülern entscheidend sei, um das individuelle Glück zu fördern und soziale Verschwendung zu verringern. Der Einleitungsteil des Buches weist auf die Herausforderungen hin, mit denen Pädagogen konfrontiert sind – beispielsweise die Überfüllung durch zu viele Fächer und verschiedene Lehrmaterialien, die zu Ablenkungen führen können. Dewey ist der Ansicht, dass ein Leitprinzip wie die wissenschaftliche Einstellung Einheit und Richtung in pädagogische Bemühungen bringen könnte. Er betont außerdem, dass Kinder eine natürliche Neugier sowie das Potenzial für wissenschaftliche Forschung besitzen, und dass die Bildung diese Fähigkeiten nutzen sollte. Die ersten Kapitel führen zudem in grundlegende Konzepte zur Natur des Denkens sowie zu den Unterschieden zwischen verschiedenen Denktypen ein und bereiten so den Weg für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit Methoden zum Training des Denkens im weiteren Verlauf des Werkes.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/How_We_Think